Bronze-Kunst

Wir fertigen unsere "Bronze-Kunst" für Sie von Hand und erzeugen je nach Auftrag Bronzearbeiten aller Art. Dies können Bronzeskulpturen, Bronzeplaketten, Münzprägungen, Grabsteinbestückungen und Beschriftungen, Orden für jegliche Anlässe, z. B. für Golf-, Yacht- oder Karnevalsvereine sowie handgemachte Schmuckstücke sein. Alles ist möglich! 

Wir folgen dabei einer sehr alten Tradition deren Ursprung sich Mitte des 4. Jahrtausends vor Christus belegen lässt. Bronzegießer nannten sich diejenigen die es verstanden das Kunsthandwerk mit einer der bedeutsamsten Legierungen aller Zeiten auszuüben. Sie standen an der Spitze der Gesellschaft. Durch das Mischen von Kupfer mit Zinn erhielten sie ein Metall, welches sie nach Belieben formen konnten. Zu den damals gängigen Auftragsarbeiten zählten natürlich Waffen sowie Werkzeuge und Schmuck.

Der Handel um die wertvollen Rohstoffe vollzog sich über Tausende von Kilometern hinweg. Bronze bedeutete für die Menschen Reichtum, Ansehen und Macht. Dies erklärt auch weshalb die "Bronzezeit" einer ganzen Epoche ihren Namen gegeben hat. Historisch gesehen zählt d
ie Bronzezeit zur Urzeit und findet ihren Beginn noch während der Kupferzeit. Bis zum Ende des 3. Jahrtausends v. Chr. wird die Gewinnung und Herstellung der Bronze weiter optimiert. Es wird deutlich, dass es sich hierbei um einen sehr langen Prozess gehandelt haben muss, der, über die Zeit gesehen, einer Evolution gleich kommt. Allerdings gibt es nur wenige Zeitzeugnisse, da Zinnlegierungen sich aufgrund von Oxidation kaum nachweisen lassen. Erst als man das spätbronzezeitliche Handelsschiff von Uluburun 1984 vor der Südwestküste der Türkei bergen konnte fanden Archäologen dort rund eine Tonne Zinnbarren, rund 500 Kupferbarren und zahlreiche andere Schätze, die Aufschluss über den Handel während der damaligen Zeit geben konnten. Man schloss somit auf ein Mischverhältnis von zehn Teilen Kupfer zu einem Teil Zinn, was für die übliche Herstellung von Bronze benötigt wird. Das Wrack und die geborgenen Funde kann man heute in einem Unterwassermuseum im türkischen Bodrum besichtigen. 

Laut Wissenschaftlern 
spielte sich der bronzezeitliche Handel überwiegend im Mittelmeerraum und im Vorderen Orient ab. Als Ausgangspunkt, von dem aus sowohl das Material als auch das nötige Wissen der europäischen Bronzetechnologie exportiert wurde, gilt Vorderasien. Funde dokumentieren, dass die Menschen in Palästina bereits um 3300 v. Chr. und in Ägypten um 2700 v. Chr. Bronze herstellen konnten. Erst in jüngerer Zeit, etwa um 2200 v. Chr. sind Bronzefunde auch in Mitteleuropa und um 1800 v. Chr. in Nordeuropa belegt. Dabei vermutet man, dass das heutige süditalienische Brindisi, das in der Antike zu Neugriechenland gehörte, eine Art Zentrum der Bronzeverarbeitung und des Bronzehandels war. 

Abgelöst wurde die Bronzezeit dann allmählich von der frühen Eisenzeit auch 
Hallstattzeit genannt. Damit verlor die Bronze zunehmend an Bedeutung für die Herstellung von Waffen, knüpfte aber im Bauwesen und besonders bei der Herstellung von Denkmälern wieder an die Erfahrung und Nutzung aus der Antike an. Das frühe Mittelalter verlieh der "Bronze-Kunst" dann neuen Auftrieb. Glocken- und Stückgießer unterstützten die kirchliche und weltliche Herrschaft für einige Jahrhunderte, bis die Eisenverhüttung und der Eisenguss die Bronze ganz ablösten.